Montag, 7. Mai 2012
Samstag, 25. Februar 2012
Junge Liberale überreichen Scheck für Matthi Bolte
Am vergangenen Donnerstag übergaben die Jungen Liberalen im Wahlkreisbüro des Grünen-Landtagsabgeordneten Matthi Bolte symbolisch einen 500-Euro-Scheck. Die Übergabe erfolgte jedoch an einen Mitarbeiter, da der Abgeordnete selber nicht anzutreffen war.
Mit dieser Aktion wollten die Liberalen auf die Erhöhung der Bezüge um 500 Euro aufmerksam machen. „Das Land ist hochverschuldet. Doch statt an die Zukunft Nordrhein-Westfalens zu denken, wird zuerst für das eigene Wohl gesorgt“, moniert Roga Sahba Afradi, stellvertretende Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen Bielefeld. Zusammen mit CDU und SPD stimmten die Grünen inklusive Matthi Bolte für den Gesetzentwurf, der den Steuerzahler 1,1 Millionen Euro Mehrbelastung jährlich bescheren werde. Die Liberalen seien sich einig, dass dieser Vorgang das ohnehin schwierige Verhältnis zum Steuerzahler erheblich verschlimmere. Afradi: „Sobald sich die Möglichkeit bietet, sich am vermeintlich unendlich großen Geldtopf der Steuerzahler zu bereichern, werden die Interessen der Wähler zweitrangig.“
Anlass zu Resignation und Politikverdrossenheit sieht die Studentin dennoch nicht. Afradi: „Mit Abgeordneten verhält es sich wie mit Kindern: Sie wollen ihre Grenzen austesten. Und die müssen wir ihnen mit Blick auf die bald wieder anstehende reguläre Erhöhung der Bezüge deutlich aufzeigen.“
Dienstag, 21. Februar 2012
LHG: Totalversagen der vier Landtagsabgeordneten
Die Liberale Hochschulgruppe Bielefeld bezeichnet die Pläne der Landesregierung zur Medizinerausbildung als faulen Kompromiss. „Die Landtagsabgeordneten haben die Chancen Bielefelds auf dem Altar der Parteienpolitik geopfert“, kritisiert Roga Sahba Afradi, Vorsitzende der Liberalen Hochschulgruppe.
Die Kooperationspläne seien ein geringer Trost, wenn man bedenke, welche positiven Effekte eine Medizinische Fakultät in Bielefeld gehabt hätte. Auch der drohende Ärztemangel ließe sich so nicht beheben. Nach Ansicht der liberalen Studenten sei eine ortsnahe Ärzte-Ausbildung wichtig, um eine flächendeckende Ärzteversorgung für Ostwestfalen-Lippe zu garantieren. „Wenn man die angehenden Mediziner nicht schon in der Ausbildung an die Region binden kann, wird sich der bereits bestehende Mangel weiter verstärken“, so die LHG-Vorsitzende.
Es sei zudem unverständlich, dass in Bielefeld ausgerechnet die klinischen Schwerpunkte fortentwickelt werden sollen, die an anderer Stelle wegen geringer Drittmittelrelevanz nicht angenommen werden. Afradi: „Die Bielefelder Landtagsabgeordneten ignorieren das Potenzial der Stadt und wollen uns stattdessen mit Resten abfertigen, die an anderer Stelle nicht gewollt sind. Wir brauchen eine starke Vertretung in Düsseldorf und keine Abgeordneten, die sich bereits mit faulen Äpfeln zufrieden stellen lassen“.
Die Kooperationspläne seien ein geringer Trost, wenn man bedenke, welche positiven Effekte eine Medizinische Fakultät in Bielefeld gehabt hätte. Auch der drohende Ärztemangel ließe sich so nicht beheben. Nach Ansicht der liberalen Studenten sei eine ortsnahe Ärzte-Ausbildung wichtig, um eine flächendeckende Ärzteversorgung für Ostwestfalen-Lippe zu garantieren. „Wenn man die angehenden Mediziner nicht schon in der Ausbildung an die Region binden kann, wird sich der bereits bestehende Mangel weiter verstärken“, so die LHG-Vorsitzende.
Es sei zudem unverständlich, dass in Bielefeld ausgerechnet die klinischen Schwerpunkte fortentwickelt werden sollen, die an anderer Stelle wegen geringer Drittmittelrelevanz nicht angenommen werden. Afradi: „Die Bielefelder Landtagsabgeordneten ignorieren das Potenzial der Stadt und wollen uns stattdessen mit Resten abfertigen, die an anderer Stelle nicht gewollt sind. Wir brauchen eine starke Vertretung in Düsseldorf und keine Abgeordneten, die sich bereits mit faulen Äpfeln zufrieden stellen lassen“.
Donnerstag, 2. Februar 2012
JuLis Bielefeld: Der Steuerzahler ist kein Selbstbedienungsladen
Die Jungen Liberalen Bielefeld kritisieren die Erhöhung der Bezüge für NRW-Landtagsabgeordnete. „Das Land ist hochverschuldet. Doch statt an die Zukunft Nordrhein-Westfalens zu denken, wird zuerst für das eigene Wohl gesorgt“, moniert Roga Sahba Afradi, stellvertretende Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen Bielefeld. Nach Ansicht der Liberalen verdeutliche die anstehende Erhöhung der Bezüge durch CDU, SPD und Grüne das respektlose Verhältnis zum Steuerzahler. Afradi: „Sobald sich die Möglichkeit bietet, sich am vermeintlich unendlich großen Geldtopf der Steuerzahler zu bereichern, werden die Interessen der Wähler zweitrangig.“
Besondere Kritik erntet Karl-Josef Laumann, Fraktionsvorsitzender der CDU NRW, der die Sorgen der jungen Abgeordneten als Begründung heranzog. Wer unabhängig von der Ausbildung nach einer Wahlperiode bereits 591 Euro Altersrente erhält, habe nach Meinung der JuLis keinen Grund zu klagen. „591 Euro ist mehr, als so mancher Rentner nach vielen Jahren harter Arbeit erhält“, sagt Afradi und empfiehlt den Abgeordneten von CDU, SPD und Grünen mehr Bescheidenheit.
Anlass zu Resignation und Politikverdrossenheit sieht die Studentin dennoch nicht. Afradi: „Mit Abgeordneten verhält es sich wie mit Kindern: Sie wollen ihre Grenzen austesten. Und die müssen wir ihnen jetzt deutlich aufzeigen.“
Besondere Kritik erntet Karl-Josef Laumann, Fraktionsvorsitzender der CDU NRW, der die Sorgen der jungen Abgeordneten als Begründung heranzog. Wer unabhängig von der Ausbildung nach einer Wahlperiode bereits 591 Euro Altersrente erhält, habe nach Meinung der JuLis keinen Grund zu klagen. „591 Euro ist mehr, als so mancher Rentner nach vielen Jahren harter Arbeit erhält“, sagt Afradi und empfiehlt den Abgeordneten von CDU, SPD und Grünen mehr Bescheidenheit.
Anlass zu Resignation und Politikverdrossenheit sieht die Studentin dennoch nicht. Afradi: „Mit Abgeordneten verhält es sich wie mit Kindern: Sie wollen ihre Grenzen austesten. Und die müssen wir ihnen jetzt deutlich aufzeigen.“
Freitag, 24. Juni 2011
Irgendwann reicht es auch
In der Politik muss man viel ertragen. Sitzungen, die unendlich viel Lebenszeit schlucken, Verhandlungen, die einen am gesunden Menschenverstand zweifeln lassen, ständige Beleidigungen, Angriffe, Vorwürfe und Verleumdungen und nicht zuletzt dieses Gefühl, trotz aller Mühen nicht viel Gutes bewirkt zu haben. Wenn man dann auch noch selber zusehen darf, wie sich die eigene Partei zerfleischt und immer wieder ins offene Messer rennt, wie Parteikollegen oft mehr mit Flügelkämpfen beschäftigt sind oder schon längst resigniert haben, fragt man sich, ob es nicht Zeit wird abzutreten.
Doch dann würde dieses Gefühl, versagt zu haben, bleiben. Und ich muss gestehen: Auch das macht einen nicht glücklich. Man stellt sich immer wieder die Frage, wieso man das alles tut. Karriere? Von wegen. Würde man all die Zeit, die man in die Politik investiert, für Aushilfstätigkeiten, Praktika etc. verwenden, dann könnte man eher von einer Karriere sprechen und hätte ganz nebenbei eindeutig mehr Geld zur Verfügung.
Stattdessen quälen viele von uns sich selbst nach einem harten Arbeitstag in irgendwelche Ausschuss- und Vorstandssitzungen, kämpfen für das, was wir für richtig halten und müssen dabei vielen selbstverliebten Menschen lauschen. Aber wir tun es. Wir tun es für diese kleinen und seltenen Momente, in denen wir das Gefühl haben, etwas Gutes getan zu haben. Wir verlangen keine Ehrenurkunden und keine großen Dankesreden. Wir tun es einfach.
Aber, liebe Amts- und Mandatsträger, für die wir bereits so viel Wahlkampf gemacht haben, für die wir uns einsetzen, deren Arbeit wir immer wieder verteidigen, es gibt diese Momente, in denen auch wir uns denken: „Die da oben, die machen doch eh was sie wollen“. Momente, in denen auch wir denken, dass zu viele Politiker korrupt und egoistisch sind. Wie sonst lässt es sich erklären, dass man so bewusst seiner eigenen Partei schadet? Nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht? Wie erklärt sich diese Welt der Guttenbergs und Koch-Mehrins und vieler anderer Personen in der Politik - unabhängig von der Partei - die nicht begriffen haben, wann es Zeit ist zu gehen? Wann man die Grenzen eindeutig überschritten hat und seiner eigenen Partei nur noch schadet. Was ist los mit diesen Egomanen? Und wieso sollen wir – die „einfachen“ Parteimitglieder – solch ein Verhalten dulden und tragen?
Liebe Frau Koch-Mehrin,
wir Liberale setzen uns immer wieder für Leistungsgerechtigkeit ein. Arbeit muss sich wieder lohnen! Wer mehr leistet, muss auch mehr erhalten!
Können Sie mir erklären, wieso diese Grundsätze nicht für Sie gelten? Sie haben schon die Grundsätze guter wissenschaftlicher Arbeit missachtet. Könnten Sie dann nicht wenigstens etwas Anstand zeigen und Ihr Mandat zurück geben? Müssen Sie auch noch unbedingt ordentliches Mitglied des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie werden? Erkennen Sie den Irrsinn Ihrer Ausschussbesetzung? Sie und Ihre EU-Kollegen haben nicht nur Ihren Parteikollegen und Ihrer Partei geschadet. Jeder junge Wissenschaftler muss aufgrund Ihres Fehlverhaltens viel Spott, Häme und Glaubwürdigkeitsverlust ertragen. Von Wissenschaftlern, die zugleich FDP-Mitglieder sind, ganz zu schweigen.
Als ehemalige Vizepräsidentin des Europaparlaments, Vorsitzende der FDP im EP und Spitzenkandidatin zur Europawahl stehen Sie in besonderem Maße im Fokus der Öffentlichkeit. Sie haben damit eine Vorbildfunktion, der Sie gerecht werden müssen. Sie fügen sonst der politischen Kultur im Allgemeinen und unserer Partei im Besonderen Schaden zu. Es wird Zeit, Verantwortung für das eigene Verhalten zu übernehmen. Trauen Sie sich. Tun Sie etwas Gutes – und geben Sie Ihr Mandat ab.
Liberale Grüße
Roga Sahba Afradi
Freitag, 1. April 2011
Liberaler Hund kritisiert bisherige Hundepolitik der Stadt
Der Kreisvorsitzende der Freien Demokratischen Hundepartei (FDH), Charlie der Große, kritisiert die Stadt Bielefeld für ihre bisherige Hundepolitik. „Die Zahl der Hundefreilaufflächen ist lächerlich im Vergleich zur Hundeeinwohnerzahl“, so Charlie der Große. Wenn die Besitzer zur Zahlung von Steuern verpflichtet werden, so müssten die Hunde doch auch Vorteile daraus ziehen.
Natürlich dürfe das bei Hundehaltern nicht zu einer Vernachlässigung der allgemeinen Leinenpflicht führen. „Ein Hund gehört an die Leine. Ein großer Hund führt nicht nur bei Menschen zu Angstzuständen, sondern auch bei uns. Kein Chihuahua freut sich über einen Schäferhund, der über die gesamte Wiese auf einen zu rennt, während man selber brav an der Leine geht.“
Nach Meinung des Deutschen mit mexikanischem Migrationshintergrund müsse deswegen zeitnah gehandelt werden: „Wir brauchen eine strengere Kontrolle der Leinenpflicht, aber zugleich mehr Hundefreilaufflächen. Auch Hunde haben Rechte!“
Moin
Hallo Welt,
hiermit mache ich am 1. April 2011 um 1:11 diesen Blog auch der breiten Internetöffentlichkeit zugänglich. Auf dieser Seite findet ihr alte Pressemitteilungen, die ich im Rahmen meiner bisherigen pol. Arbeit veröffentlicht habe ebenso wie persönliche & politische Blogbeiträge.
Tschüss
Sahba
Sahba
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