JuLis: Jäger ist Appeasement-Politiker
Die Jungen Liberalen Bielefeld kritisieren das
NRW-Innenministerium für das inzwischen gerichtlich aufgehobene Verbot, im
Wahlkampf Mohammed-Karikaturen zu zeigen. "So etwas verbieten zu wollen
mit der aBegründung, dass deswegen Islamisten gewalttätig werden, ist eine
Kapitulation der Landesregierung vor religiösen Extremisten", sagte
Florian Sander, Kreisvorsitzender der JuLis Bielefeld und FDP-Ratsmitglied.
"Wie soll das weitergehen? Bis zu dem Punkt, an dem wir Scharia-Recht
einführen müssen, damit kein Islamist Steine wirft und schießt?". Der
Staat mache sich erpressbar. Es sei gut, dass das Verwaltungsgericht Minden mit
seiner Entscheidung, das Verbot aufzuheben, den Rechtsstaat schütze.
"Der Verbotsversuch ist auch ein Schlag ins Gesicht all
derer, die vor Islamisten nach Deutschland geflohen sind", erklärte Sahba
Afradi, stellv. Kreisvorsitzende der JuLis und der FDP Bielefeld. Man sei nach
Deutschland gekommen, weil man in Freiheit leben wolle. Afradi:
"Innenminister Jäger ist eindeutig überfordert mit seiner Arbeit, wenn er
bereit ist, Grundwerte aufzugeben. Wir brauchen einen starken Innenminister und
keinen, der bei jedem Windstoß zusammenbricht“. Eine solche Landesregierung
gehöre abgewählt.
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