Sonntag, 21. März 2010

Asta: Beschimpfungen, Rücktritte, Misstrauen – Antwort der LHG Bielefeld

Die Liberalen sind verwundert über die Aussagen der Juso-HSG. Die Juso-HSG hatte am vergangenen Donnerstag ein konstruktives Misstrauensvotum gegen den aktuellen AStA-Vorsitzenden Jan Rick eingeleitet. Unter anderem warf man dem Vorsitzenden einen autoritären Führungsstil vor. Kaum einer der außenstehenden Hochschulgruppen wusste bis kurz vor der Sitzung von den Gründen des Misstrauensvotums. „Die Argumente der zurückgetretenen Referenten waren alles andere als sachlich oder ernsthaft begründet“ berichtet Roga Sahba Afradi, Vorsitzende der LHG Bielefeld. „Vielmehr wurde man das Gefühl nicht los, dass es sich um reine Machtspielchen handelt“, so Afradi. Wie auch die Mehrheit der StuPa-Mitglieder lehnte die LHG das Misstrauensvotum ab. Die Liberale weiter: „Es spricht nicht für die Wahrnehmungsfähigkeit der Juso-HSG, wenn sie die Position der LHG als einen politischen Kuhhandel versteht, statt ihn als das zu sehen, was er ist: Ein Misstrauensvotum gegenüber der Juso-HSG und ihren Intrigen.”

Donnerstag, 4. Februar 2010

Eine Lesung mit Henryk M. Broder

Broder in Bielefeld
Es schien am Anfang schon etwas vermessen. Die liberale Hochschulgruppe wollte eine Lesung an der Uni Bielefeld veranstalten. Unser Ziel war es den bekannten Publizist Henryk M. Broder an unsere Uni zu holen. Dass wir Liberalen dieses Ziel erreichen würden, glaubte anfangs kaum einer. Doch am 23.11.2009 war es so weit. Henryk M. Broder kam für eine Lesung in die ostwestfälische Metropole am Teutoburger Wald.
Die Veranstaltung begann ursprünglich mit dem Einlass um 19:15 Uhr. Doch schon eine Stunde vor Lesungsbeginn tauchten die ersten Interessenten auf. Bereits um 19:30 war der Hörsaal voll besetzt. Wer einen Sitzplatz ergatterte, konnte von Glück sprechen, während die restlichen Besucher standen oder sich auf die Treppen setzen. Mit soviel Ansturm hatte kaum einer gerechnet.
Kritik, Humor und vieles mehr
Die Lesung von Herrn Broder gestaltete sich recht amüsant. Nicht zuletzt aufgrund der humorvollen und direkten Art mit der er der Kritik begegnete. Hauptthema war die derzeitige deutsche Haltung in Form der schier unendlichen Toleranz. Besonders im Umgang mit anderen Kulturen und auch des scheinbar, gemäß Broders, unnötigen und überspitzten Zuvorkommens. Broder sprach sich gegen eine alles legitimierende Toleranz aus.
Die Stimmung war die meiste Zeit sehr heiter, auch wenn sich der kritische Autor zwischendurch auch die Bezeichnung des Hetzers gefallen lassen musste. Besonders von jungen Muslimen wurden viele kritische Nachfragen gestellt. Sie wehrten sich gegen einige seiner Aussagen und die Verallgemeinerungen durch die Medien. So äußerte sich eine junge Muslimin, dass sie ihr Kopftuch durchaus freiwillig tragen würde und sie niemand dazu zwingen würde. Broder und die junge Frau schlossen daraufhin vor dem erfreuten Publikum eine Wette darüber ab, ob sie ihr Kopftuch auch in fünf Jahren noch tragen wird.
So kritisch sich manche Besucher auch äußerten, Broder ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Insgesamt lies sich feststellen, dass die breite Masse an diesem Abend, wohl wissend, dass Herr Broder in Tradition an andere Autoren der Geschichte lediglich Probleme aufzeigen möchte und keine Lösungen anbieten will, ihm weitestgehend zustimmte. Dies wurde nicht zuletzt durch die zum Teil euphorischen Beifallsbekundungen deutlich.
Ein weiteres Erfolgsprojekt von der LHG
Was von diesem Abend bleibt, ist mehr als ein schönes Erinnerungsfoto und kurze Gespräche mit einem sehr sympathischen Autor. Vielmehr sind wir zur Erkenntnis gekommen, dass man auch als Hochschulgruppe mit wenigen Leuten eine große Veranstaltung auf die Beine stellen kann. Selbst wenn die Arbeit an manchen Tagen etwas anstrengend wird. Dennoch und nicht zuletzt aufgrund des immens hohen Einsatzes jedes Einzelnen konnte auch diese Veranstaltung erfolgreich mit der LHG, der Mithilfe einiger JuLis und der FDP Bielefeld gemeistert werden.
Die Veranstaltung sorgte nicht nur für gute Laune und der Erwähnung in den Medien. Vielmehr motivierte sie die Mitglieder der LHG weiterhin an größeren Veranstaltungen zu arbeiten und nicht nur eine kleine Hochschulgruppe zu sein. Auch Neumitglieder wurden so auf uns aufmerksam.
Insgesamt – ein großer Erfolg.
Bericht von André Kolley und Sahba Afradi
Broder in Bielefeld
Es schien am Anfang schon etwas vermessen. Die liberale Hochschulgruppe wollte eine Lesung an der Uni Bielefeld veranstalten. Unser Ziel war es den bekannten Publizist Henryk M. Broder an unsere Uni zu holen. Dass wir Liberalen dieses Ziel erreichen würden, glaubte anfangs kaum einer. Doch am 23.11.2009 war es so weit. Henryk M. Broder kam für eine Lesung in die ostwestfälische Metropole am Teutoburger Wald.
Die Veranstaltung begann ursprünglich mit dem Einlass um 19:15 Uhr. Doch schon eine Stunde vor Lesungsbeginn tauchten die ersten Interessenten auf. Bereits um 19:30 war der Hörsaal voll besetzt. Wer einen Sitzplatz ergatterte, konnte von Glück sprechen, während die restlichen Besucher standen oder sich auf die Treppen setzen. Mit soviel Ansturm hatte kaum einer gerechnet.
Kritik, Humor und vieles mehr
Die Lesung von Herrn Broder gestaltete sich recht amüsant. Nicht zuletzt aufgrund der humorvollen und direkten Art mit der er der Kritik begegnete. Hauptthema war die derzeitige deutsche Haltung in Form der schier unendlichen Toleranz. Besonders im Umgang mit anderen Kulturen und auch des scheinbar, gemäß Broders, unnötigen und überspitzten Zuvorkommens. Broder sprach sich gegen eine alles legitimierende Toleranz aus.
Die Stimmung war die meiste Zeit sehr heiter, auch wenn sich der kritische Autor zwischendurch auch die Bezeichnung des Hetzers gefallen lassen musste. Besonders von jungen Muslimen wurden viele kritische Nachfragen gestellt. Sie wehrten sich gegen einige seiner Aussagen und die Verallgemeinerungen durch die Medien. So äußerte sich eine junge Muslimin, dass sie ihr Kopftuch durchaus freiwillig tragen würde und sie niemand dazu zwingen würde. Broder und die junge Frau schlossen daraufhin vor dem erfreuten Publikum eine Wette darüber ab, ob sie ihr Kopftuch auch in fünf Jahren noch tragen wird.
So kritisch sich manche Besucher auch äußerten, Broder ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Insgesamt lies sich feststellen, dass die breite Masse an diesem Abend, wohl wissend, dass Herr Broder in Tradition an andere Autoren der Geschichte lediglich Probleme aufzeigen möchte und keine Lösungen anbieten will, ihm weitestgehend zustimmte. Dies wurde nicht zuletzt durch die zum Teil euphorischen Beifallsbekundungen deutlich.
Ein weiteres Erfolgsprojekt von der LHG
Was von diesem Abend bleibt, ist mehr als ein schönes Erinnerungsfoto und kurze Gespräche mit einem sehr sympathischen Autor. Vielmehr sind wir zur Erkenntnis gekommen, dass man auch als Hochschulgruppe mit wenigen Leuten eine große Veranstaltung auf die Beine stellen kann. Selbst wenn die Arbeit an manchen Tagen etwas anstrengend wird. Dennoch und nicht zuletzt aufgrund des immens hohen Einsatzes jedes Einzelnen konnte auch diese Veranstaltung erfolgreich mit der LHG, der Mithilfe einiger JuLis und der FDP Bielefeld gemeistert werden.
Die Veranstaltung sorgte nicht nur für gute Laune und der Erwähnung in den Medien. Vielmehr motivierte sie die Mitglieder der LHG weiterhin an größeren Veranstaltungen zu arbeiten und nicht nur eine kleine Hochschulgruppe zu sein. Auch Neumitglieder wurden so auf uns aufmerksam.
Insgesamt – ein großer Erfolg.

André Kolley & Sahba Afradi

Dienstag, 1. Dezember 2009

LHG-Veranstaltung mit Henryk M. Broder ein voller Erfolg

Die Liberale Hochschulgruppe zeigte sich hoch erfreut über die rege Teilnahme an ihrer Diskussionsveranstaltung “Kritik der reinen Toleranz”. Der Publizist und Spiegel-Autor Henryk M. Broder erwies sich als regelrechter Publikumsmagnet. “Die Resonanz war hervorragend. Über 260 Gäste hatten sich im Hörsaal 13 der Universität versammelt.”, so Roga Sahba Afradi, Vorsitzende der LHG Bielefeld.
Dabei erwies sich auch das Publikum als sehr diskussionfreudig. “Die Frage, wieviel Toleranz wir der Intoleranz entgegenbringen dürfen, ist in unserer Gesellschaft noch lange nicht geklärt.”, so Afradi. Die LHG-Vorsitzende war hochzufrieden damit, dass die Liberalen in der Uni so zu einer wichtigen gesellschaftlichen Debatte beitragen konnten.
Ihr Fazit: Es sei eine rundum gelungene Veranstaltung gewesen. “Ich bedanke mich noch einmal sehr herzlich bei all den Helfern, die diese Debatte ermöglicht haben. Und natürlich gilt mein Dank besonders Henryk M. Broder für seine freundliche Kooperation und den pointierten Vortrag.”

Mittwoch, 17. Juni 2009

Bildungsstreik – Nein Danke!

Die Liberale Hochschulgruppe (LHG) Bielefeld wird nicht an dem Bildungsstreik teilnehmen. Grundsätzlich unterstützten die Liberalen Forderungen nach mehr Mitteln für Forschung und Bildung. Doch die Forderungen des Bildungsstreiks gehen viel zu weit und sein oft wenig sinnvoll. “Der Grundtenor ist: Jeder darf alles so lange wie er will studieren, und zwar umsonst. Das ist völlig utopisch.”, so Roga Afradi Vorsitzende der Liberalen Hochschulgruppe. Die LHG werde sich auch weiterhin für konstruktive Lösungen und Gespräche mit allen Beteiligten aussprechen.
Der gesamte Streik sei ohnehin von Anfang an ein linkes Projekt gewesen. Die LHG-Vorsitzende stellt fest: “Eine Einladung zu Gesprächen im Vorfeld haben wir nie erhalten. Von einem Streik im Interesse aller Studierenden kann nicht die Rede sein.”
Tatsächlich gäbe es nach wie vor massive Probleme im Bildungssystem, insbesondere auch an den Hochschulen. Mehr als in den letzten dreißig Jahren finde aber zurzeit ein umfassender Reformprozess statt, der großflächig diskutiert werde und noch lange nicht beendet sei. “Durch die neue Exzellenz-Initiative gibt es rund 18 Milliarden Euro zusätzlich für die Hochschulen, das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Es ist schlicht falsch so zu tun, als würde sich nichts ändern.”
Zum bundesweiten Bündnis gehörten nicht nur Antifa- Jungdemokratinnen/Junge Linke- oder Solid-Gruppen, sondern auch zwielichtige Vereinigungen wie etwa die “Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend”, “Geblockt”, “Assoziation Marxistischer Studentinnen”, “haltsmaulnazi”, “Revolution — communist youth movement” oder eine “Widerstandsgruppe Worms-Wonnegau”.
Innerhalb des Bündnisses, welches keine Struktur und somit keine Verantwortlichen habe, beschäftigten sich einzelne Zusammenschlüsse etwa mit “Antirepression”, einer “Aktion Banküberfall” oder sammeln vorsorglich Spenden für die Rote Hilfe. “Die Rote Hilfe bspw. hat auch mit der RAF zusammengearbeitet. Nicht umsonst ist die JuSo-Bundesvorsitzende aus diesem Verein nach massivem öffentlichen Druck ausgetreten”, so Afradi.

Freitag, 13. März 2009

Pressemitteilung zum FZS

Der “freie Zusammenschluss von StudentInnenschaften” tagt in Bielefeld und kaum einer bemerkt es. “Im Studierendenparlament (StuPa) wurde dies eher beiläufig angesprochen”, erzählt Gregor Spalek, Stupa-Abgeordneter der Liberalen Hochschulgruppe. Informationen zu den Kompetenzen der fzs, und wer aus welchen Gründen zum Delegierten gewählt wurde, kam nicht zur Sprache.
Der Bundesvorsitzende der Liberalen Hochschulgruppen Johannes Knewitz informierte jedoch seine liberalen Kollegen in Bielefeld und besuchte mit ihnen die Sitzung des fzs. Das Bild, welches sich den Liberalen bot, war für sie kaum zu fassen. Eigentlich sollte der fzs die Interessen aller deutschen Studierenden vertreten. Doch die meisten der Delegierten saßen vor ihren Laptops und waren eher damit beschäftigt, im Internet zu surfen als sich an den Diskussionen zu beteiligen. “Da fragt man sich, wieso die Delegierten dafür aus ganz Deutschland anreisen”, wundert sich Roga Afradi, Vorsitzende der LHG Bielefeld. Ebenfalls erstaunt sind die Liberalen darüber, dass der Verband seine eigenen Fähigkeiten völlig überschätzt. “Die Verantwortlichen müssten doch zumindest wissen, wieviele Mitglieder der Verband hat und wieviele Beiträge insgesamt gezahlt werden. Es fällt mir schwer, diesem undurchschaubaren Gremium Vertrauen entgegen zu bringen”, bemängelt Roga Afradi. Johannes Knewitz kritisiert: “Die zwanghafte Demonstration von Geschlossenheit auf der
Mitgliederversammlung wurde erlangt, indem gezielt kritische Kräfte diskreditiert wurden und weiterhin eine restriktive Informationspolitik gegenüber der Presse und vor Allem gegenüber den Studierenden an den Hochschulen gefahren wird”.