Dienstag, 1. Dezember 2009

LHG-Veranstaltung mit Henryk M. Broder ein voller Erfolg

Die Liberale Hochschulgruppe zeigte sich hoch erfreut über die rege Teilnahme an ihrer Diskussionsveranstaltung “Kritik der reinen Toleranz”. Der Publizist und Spiegel-Autor Henryk M. Broder erwies sich als regelrechter Publikumsmagnet. “Die Resonanz war hervorragend. Über 260 Gäste hatten sich im Hörsaal 13 der Universität versammelt.”, so Roga Sahba Afradi, Vorsitzende der LHG Bielefeld.
Dabei erwies sich auch das Publikum als sehr diskussionfreudig. “Die Frage, wieviel Toleranz wir der Intoleranz entgegenbringen dürfen, ist in unserer Gesellschaft noch lange nicht geklärt.”, so Afradi. Die LHG-Vorsitzende war hochzufrieden damit, dass die Liberalen in der Uni so zu einer wichtigen gesellschaftlichen Debatte beitragen konnten.
Ihr Fazit: Es sei eine rundum gelungene Veranstaltung gewesen. “Ich bedanke mich noch einmal sehr herzlich bei all den Helfern, die diese Debatte ermöglicht haben. Und natürlich gilt mein Dank besonders Henryk M. Broder für seine freundliche Kooperation und den pointierten Vortrag.”

Mittwoch, 17. Juni 2009

Bildungsstreik – Nein Danke!

Die Liberale Hochschulgruppe (LHG) Bielefeld wird nicht an dem Bildungsstreik teilnehmen. Grundsätzlich unterstützten die Liberalen Forderungen nach mehr Mitteln für Forschung und Bildung. Doch die Forderungen des Bildungsstreiks gehen viel zu weit und sein oft wenig sinnvoll. “Der Grundtenor ist: Jeder darf alles so lange wie er will studieren, und zwar umsonst. Das ist völlig utopisch.”, so Roga Afradi Vorsitzende der Liberalen Hochschulgruppe. Die LHG werde sich auch weiterhin für konstruktive Lösungen und Gespräche mit allen Beteiligten aussprechen.
Der gesamte Streik sei ohnehin von Anfang an ein linkes Projekt gewesen. Die LHG-Vorsitzende stellt fest: “Eine Einladung zu Gesprächen im Vorfeld haben wir nie erhalten. Von einem Streik im Interesse aller Studierenden kann nicht die Rede sein.”
Tatsächlich gäbe es nach wie vor massive Probleme im Bildungssystem, insbesondere auch an den Hochschulen. Mehr als in den letzten dreißig Jahren finde aber zurzeit ein umfassender Reformprozess statt, der großflächig diskutiert werde und noch lange nicht beendet sei. “Durch die neue Exzellenz-Initiative gibt es rund 18 Milliarden Euro zusätzlich für die Hochschulen, das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Es ist schlicht falsch so zu tun, als würde sich nichts ändern.”
Zum bundesweiten Bündnis gehörten nicht nur Antifa- Jungdemokratinnen/Junge Linke- oder Solid-Gruppen, sondern auch zwielichtige Vereinigungen wie etwa die “Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend”, “Geblockt”, “Assoziation Marxistischer Studentinnen”, “haltsmaulnazi”, “Revolution — communist youth movement” oder eine “Widerstandsgruppe Worms-Wonnegau”.
Innerhalb des Bündnisses, welches keine Struktur und somit keine Verantwortlichen habe, beschäftigten sich einzelne Zusammenschlüsse etwa mit “Antirepression”, einer “Aktion Banküberfall” oder sammeln vorsorglich Spenden für die Rote Hilfe. “Die Rote Hilfe bspw. hat auch mit der RAF zusammengearbeitet. Nicht umsonst ist die JuSo-Bundesvorsitzende aus diesem Verein nach massivem öffentlichen Druck ausgetreten”, so Afradi.

Freitag, 13. März 2009

Pressemitteilung zum FZS

Der “freie Zusammenschluss von StudentInnenschaften” tagt in Bielefeld und kaum einer bemerkt es. “Im Studierendenparlament (StuPa) wurde dies eher beiläufig angesprochen”, erzählt Gregor Spalek, Stupa-Abgeordneter der Liberalen Hochschulgruppe. Informationen zu den Kompetenzen der fzs, und wer aus welchen Gründen zum Delegierten gewählt wurde, kam nicht zur Sprache.
Der Bundesvorsitzende der Liberalen Hochschulgruppen Johannes Knewitz informierte jedoch seine liberalen Kollegen in Bielefeld und besuchte mit ihnen die Sitzung des fzs. Das Bild, welches sich den Liberalen bot, war für sie kaum zu fassen. Eigentlich sollte der fzs die Interessen aller deutschen Studierenden vertreten. Doch die meisten der Delegierten saßen vor ihren Laptops und waren eher damit beschäftigt, im Internet zu surfen als sich an den Diskussionen zu beteiligen. “Da fragt man sich, wieso die Delegierten dafür aus ganz Deutschland anreisen”, wundert sich Roga Afradi, Vorsitzende der LHG Bielefeld. Ebenfalls erstaunt sind die Liberalen darüber, dass der Verband seine eigenen Fähigkeiten völlig überschätzt. “Die Verantwortlichen müssten doch zumindest wissen, wieviele Mitglieder der Verband hat und wieviele Beiträge insgesamt gezahlt werden. Es fällt mir schwer, diesem undurchschaubaren Gremium Vertrauen entgegen zu bringen”, bemängelt Roga Afradi. Johannes Knewitz kritisiert: “Die zwanghafte Demonstration von Geschlossenheit auf der
Mitgliederversammlung wurde erlangt, indem gezielt kritische Kräfte diskreditiert wurden und weiterhin eine restriktive Informationspolitik gegenüber der Presse und vor Allem gegenüber den Studierenden an den Hochschulen gefahren wird”.

Montag, 9. Februar 2009