Dienstag, 5. Oktober 2010

LHG Bielefeld bemängelt Inkonsequenz der Universität

Die LHG Bielefeld bemängelt die Inkonsequenz der Universität bei dem Versuch die Qualität der Lehre zu verbessern. Die aktuellen Pläne um das Projekt „Zeit für Lehre“ seien die ersten Schritte in die richtige Richtung, erklärt Roga Sahba Afradi, Vorsitzende der Liberalen Hochschulgruppe Bielefeld. Jedoch fördere die Universität die gute Lehre nicht fakultätsübergreifend.
Besonders die Fakultät für Soziologie vernachlässige konsequent gute und praxisnahe Lehre. „Die Lehre im Fachbereich Global Governance entspricht genau den geforderten Ansprüchen von Interdisziplinarität und Praxisnähe. Nichtsdestotrotz wird dieser Fachbereich verkleinert und an der Lehre wird ebenfalls seit Jahren stark gekürzt“, so Afradi. Besonders für Studierende aus geistes- und sozialwissenschaftlichen Studiengängen sei Praxisnähe unentbehrlich. „Wie sollen gute Dozenten an die Universität gebunden werden, wenn es für ihre Arbeit keine Anerkennung oder gar Förderung gibt?“ Für die Studentin steht fest: „Wir Studierende haben nichts davon, wenn die Uni medienwirksam für bessere Lehre wirbt, aber bedeutende Fachbereiche vernachlässigt. Hier muss von Seiten des Rektorats dringend nachgebessert werden.“

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